{"id":100116,"date":"2025-04-24T11:30:40","date_gmt":"2025-04-24T09:30:40","guid":{"rendered":"https:\/\/devepg.bfoundlabs.com\/lexicon-articles\/delivery\/"},"modified":"2025-07-11T15:21:43","modified_gmt":"2025-07-11T13:21:43","slug":"lieferung","status":"publish","type":"lexicon-articles","link":"https:\/\/epg.com\/de\/logistik-know-how\/lexikon\/lieferung\/","title":{"rendered":"Lieferung"},"content":{"rendered":"<p>Unter einer <strong>Lieferung<\/strong> versteht man die <strong>Versendung von <\/strong><strong>Waren<\/strong> von einer Person oder einem Unternehmen A zu einer Person oder einem Unternehmen B. Verantwortlich f\u00fcr die Lieferung ist in aller Regel ein <strong>Post- oder <\/strong><strong>Logistikdienstleister<\/strong>. Somit gibt es insgesamt <strong>drei Parteien<\/strong>, die im Prozess beteiligt sind: Der <strong>Lieferant<\/strong>, respektive Verk\u00e4ufer der Ware, der <strong>Kunde<\/strong>, respektive K\u00e4ufer der Ware, sowie der <strong>Transportdienstleister<\/strong>, welcher als Medium zwischen den beiden fungiert.<\/p>\n<p>Aus <strong>rechtlicher Sicht<\/strong> gelten zwei Regelungen. Handelt es sich bei der Lieferung um die gesch\u00e4ftliche Beziehung aus <strong>Unternehmen und Verbraucher (B2C)<\/strong>, so muss ersterer im Falle von Transportsch\u00e4den aufkommen. F\u00fcr den K\u00e4ufer gilt der allgemeine Rechtsschutz. Handelt es sich dagegen um ein ebenb\u00fcrtiges Verh\u00e4ltnis, sprich die Lieferung wird von <strong>Unternehmen zu Unternehmen (B2B)<\/strong> oder von <strong>Privat-Verbraucher zu Privat-Verbraucher (C2C)<\/strong> versendet, endet die Verantwortbarkeit in Bezug auf die Gew\u00e4hrleistung der Instandhaltung bei \u00dcbergabe der Ware an den Transportdienstleister. Sollten ab diesem Zeitpunkt Transportsch\u00e4den auftreten, kann sich der K\u00e4ufer mit einer <strong>Schadensersatzforderung<\/strong> an den Transporteur wenden. Der Verk\u00e4ufer hingegen hat keinerlei Verpflichtungen, einer Ersatzlieferung nachzukommen.<\/p>\n<p>Die <strong>Kosten einer Lieferung<\/strong> k\u00f6nnen vom Verk\u00e4ufer bestimmt werden. In vielen F\u00e4llen \u00fcbernimmt er sie, sobald ein bestimmter Ausgabenwert \u00fcberschritten wurde. Bei Gesch\u00e4ftsbeziehungen zwischen zwei Unternehmen <strong>k\u00f6nnen Lieferkosten auch g\u00e4nzlich wegfallen<\/strong>, wenn beispielsweise ein l\u00e4ngerfristiger Vertrag vereinbart wurde. Grunds\u00e4tzlich steht es aber jedem Verk\u00e4ufer frei, die Lieferungskosten auf seine Art und Weise handzuhaben.<\/p>\n<p>Ebenfalls legt der Verk\u00e4ufer die <strong>Lieferbedingungen<\/strong> fest. Ob er eine sofortige Lieferung anbietet oder nicht, ist ihm \u00fcberlassen. Allerdings hat er sich an die Angaben zu halten. Im Falle einer Nichtbeachtung bzw. Verletzung der Bedingungen hat der K\u00e4ufer das <strong>Recht auf Schadensersatz<\/strong> und kann <strong>vom Vertrag zur\u00fccktreten<\/strong>.<br \/>\n<strong>Wie l\u00e4uft die Lieferung aus logistischer Sicht ab?<\/strong><\/p>\n<p>Ist eine Bestellung erfolgt, muss das Unternehmen den neuen Auftrag bearbeiten. Daf\u00fcr wird die <strong>Ware im <\/strong><strong>Lager<\/strong><strong> kommissioniert<\/strong> und an den <strong>Warenausgang<\/strong><strong> weitergeleitet<\/strong>. Dort wartet die Bestellung auf ihre <strong>Versendung durch den verantwortlichen Transportdienstleister<\/strong>. Von diesem Punkt aus gibt es zwei Vorgehensweisen im Hinblick auf die Kommunikation zwischen Verk\u00e4ufer und Transporteur.<\/p>\n<p>1. <strong>Lieferung mit Avisierung<\/strong>: Nach Bestellung beim Lieferanten wird der Auftrag datentechnisch \u2013 mit \u00dcbermittlung der verbindlich zu liefernden Mengen und des Liefertermins \u2013 durch den Lieferanten best\u00e4tigt. Bei Ankunft der Ware im Lager, befinden sich die <strong>entsprechenden Daten bereits im System<\/strong>. Dies stellt eine Vereinfachung des Wareneingangsprozesses dar.<\/p>\n<p>2. <strong>Lieferung ohne Avisierung<\/strong>: Die Lieferung wurde im <strong>Wareneingang<\/strong> nicht angek\u00fcndigt und noch nicht datentechnisch erfasst. Die Daten m\u00fcssen bei Ankunft der Ware <strong>manuell eingegeben werden<\/strong>.<\/p>\n<p>F\u00fcr Unternehmen, welche die <strong>Digitalisierung ihrer Supply-Chain<\/strong> beabsichtigen, ist Variante Nummer Eins die bessere Option. Auf diese Weise kann das Unternehmen <strong>alle Daten zu einer Lieferung<\/strong> auf einen Blick verwalten. Dar\u00fcber hinaus spart das Konzept der Avisierung eine erhebliche Menge an Zeit.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-100116","lexicon-articles","type-lexicon-articles","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/epg.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/lexicon-articles\/100116","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/epg.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/lexicon-articles"}],"about":[{"href":"https:\/\/epg.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/lexicon-articles"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/epg.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=100116"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}