{"id":100278,"date":"2025-04-17T15:52:48","date_gmt":"2025-04-17T13:52:48","guid":{"rendered":"https:\/\/devepg.bfoundlabs.com\/lexicon-articles\/inventory-controlling\/"},"modified":"2025-07-11T09:52:28","modified_gmt":"2025-07-11T07:52:28","slug":"bestandscontrolling","status":"publish","type":"lexicon-articles","link":"https:\/\/epg.com\/de\/logistik-know-how\/lexikon\/bestandscontrolling\/","title":{"rendered":"Bestandscontrolling"},"content":{"rendered":"<p>Das <strong>Bestandscontrolling<\/strong> umfasst die Steuerung und die damit einhergehende Unterst\u00fctzung bei der <strong>Optimierung des Bestands- bzw. Vorratsverm\u00f6gens<\/strong>. Sie stellt einen zentralen Bereich der <strong>Lagerverwaltung<\/strong> dar und dient unter anderem zur Planung der operativen Bestellprozesse und Lagerinfrastruktur. Aus logistischen Gesichtspunkten sollen mithilfe des Bestandscontrollings die Lagerbestandsentwicklung und Sortimentszusammensetzung \u00fcberwacht werden, um die physische sowie strategische Verteilung von <strong>Waren<\/strong> im <strong>Lager<\/strong> vorzunehmen. Ein <strong>Ziel des Bestandscontrolling<\/strong> kann so zum Beispiel die Identifizierung und gegebenenfalls <strong>Umlagerung<\/strong> bestimmter Produkte sein, die selten oder gar nicht bestellt werden (<strong>Slow-Mover, No-Mover<\/strong>). Die <strong>Herausforderung<\/strong> liegt darin, die optimale Balance zwischen <strong>Lieferf\u00e4higkeit<\/strong> auf der einen Seite und <strong>Lagerbestandsentlastung<\/strong> auf der anderen Seite zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Aus bilanzierungstechnischen Gesichtspunkten bieten Vorr\u00e4te aufgrund der kurzfristigen Bindungsm\u00f6glichkeit einen gewissen Handlungsspielraum, der zur Verschlankung des Lagerbestands genutzt werden kann. Ziel ist es damit, die H\u00f6he des gebundenen Kapitals zu beeinflussen.<\/p>\n<p>Der Bestand ist keine Steuerungsgr\u00f6\u00dfe im engeren Sinne, sondern dient lediglich der Schaffung von Transparenz zwischen den unternehmensinternen Bereichen, um eine <strong>kollaborative Grundlage operativer Handlungsweisungen<\/strong> zu schaffen. Diese werden genutzt, um Prozesse nach vier unterschiedlichen Richtungen zu orientieren:<\/p>\n<p><strong>&#8211; Kunden bez\u00fcglich Liefertreue<\/strong><br \/>\n<strong>&#8211; Prozesse bez\u00fcglich Ressourcen<\/strong><br \/>\n<strong>&#8211; Kosten bez\u00fcglich Ausschussraten und Lagerreichweite<\/strong><br \/>\n<strong>&#8211; Mitarbeiter bez\u00fcglich Unfallrate<\/strong><\/p>\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-100278","lexicon-articles","type-lexicon-articles","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/epg.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/lexicon-articles\/100278","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/epg.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/lexicon-articles"}],"about":[{"href":"https:\/\/epg.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/lexicon-articles"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/epg.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=100278"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}