{"id":17865,"date":"2024-09-11T09:47:51","date_gmt":"2024-09-11T07:47:51","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p668982.webspaceconfig.de\/lexicon-articles\/einstufige-kommissionierung\/"},"modified":"2025-07-11T13:59:10","modified_gmt":"2025-07-11T11:59:10","slug":"etikettendrucker","status":"publish","type":"lexicon-articles","link":"https:\/\/epg.com\/de\/logistik-know-how\/lexikon\/etikettendrucker\/","title":{"rendered":"Etikettendrucker"},"content":{"rendered":"\r\n<div class=\"row\">\r\n<div class=\"col-lg-8 col-lg-push-2\">\r\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Etikettendrucker\u00a0sind mobile oder station\u00e4re Ger\u00e4te, die verwendet werden, um geringe St\u00fcckzahlen an Etiketten schnell drucken zu k\u00f6nnen. Besonders im Handel und in der Industrie werden die Etikettendrucker h\u00e4ufig verwendet. Die Druckzeit eines Etiketts mit einem Etikettendrucker betr\u00e4gt ca. 30 Sekunden. Sie sind in aller Regel netzwerkf\u00e4hig, verf\u00fcgen dementsprechend \u00fcber WLAN sowie eine Schnittstelle in Form von USB.<\/p>\r\n<p>Arten von Etikettendruckern<\/p>\r\n<p>Je nach Bedarf und Anforderungen gibt es verschiedene Arten von Etikettendrucker. Zu den klassischen Unterscheidungsmerkmalen z\u00e4hlen beispielsweise das Etikettenformat sowie das Druckvolumen. Aus diesen Merkmalen ergeben sich in aller Regel die drei folgenden Typen: Desktopdrucker, mobile Drucker und Industriedrucker<\/p>\r\n<p>Desktopdrucker geh\u00f6ren zu den g\u00fcnstigsten Etikettendruckern, die auf dem Markt erh\u00e4ltlich sind. Sie eignen sich besonders f\u00fcr Anwender, deren Druckvolumen die Grenze von 1.000 Etiketten pro Tag nicht \u00fcberschreitet. Bei dieser Art von Etikettendrucker handelt es sich um sogenannte Thermodrucker, d.h. ihre Funktionsweise basiert auf Hitzeeinwirkung. Desktopdrucker sind aufgrund ihrer kompakten Bauweise f\u00fcr gew\u00f6hnlich sehr platzsparend und kaum gr\u00f6\u00dfer als handels\u00fcbliche Printer.<\/p>\r\n<p>Mobile Etikettendrucker zeichnen sich durch ihre portable Gr\u00f6\u00dfe aus. Sie sind mit einem Akku ausgestattet und verf\u00fcgen \u00fcber einen internen Speicher sowie Bluetooth und\/oder WLAN. Ihre Gr\u00f6\u00dfe und anwenderfreundliche Bedienbarkeit z\u00e4hlt zu den Hauptgr\u00fcnden f\u00fcr ihre h\u00e4ufige Verwendung im t\u00e4glichen Lagerbetrieb. Mobile Etikettendrucker lassen sich \u00fcberall hin mitnehmen und direkt am gew\u00fcnschten Lagerort verwenden.<\/p>\r\n<p>Hinter der Bezeichnung Industriedrucker verstecken sich Modelle, die aufgrund ihrer performanten Leistung speziell f\u00fcr den Einsatz in Industrieumgebungen wie Lagern oder Produktionsanlagen vorgesehen sind. Im Gegensatz zu Desktopdruckern ist diese Variante des Etikettendruckers f\u00fcr h\u00f6here Auslastungen ausgelegt. Damit lassen sich ohne Probleme mehr als 1.000 Etiketten pro Tag drucken. Neben dem Druckvolumen ist ebenfalls die Druckgeschwindigkeit h\u00f6her. So lassen sich mit Hilfe von Industrie-Etikettendruckern in k\u00fcrzerer Zeit eine h\u00f6here Zahl an Etiketten drucken. Das Format der Etiketten ist dabei unterschiedlich konfigurierbar. Zwar \u00e4hneln sich beide Druckervarianten vom \u00e4u\u00dferen Eindruck her sehr, allerdings sind Industriedrucker deutlich widerstandsf\u00e4higer konzipiert. Auf diese Weise k\u00f6nnen ihnen selbst staubige Lagerhallen und raue Arbeitsumgebungen nichts anhaben.<\/p>\r\n<p>Die verschiedenen Druckverfahren des Etikettendrucks<\/p>\r\n<p>Hat man die passende Variante des Etikettendruckers gefunden, muss man sich im n\u00e4chsten Schritt f\u00fcr ein geeignetes Druckverfahren entscheiden. Hier unterscheidet man konkret zwischen dem Thermotransferverfahren und dem Thermodirektverfahren. Jede der drei zuvor genannten Varianten verf\u00fcgt entweder \u00fcber die eine oder die andere Funktionsweise. Manche Modelle beherrschen sogar beide Druckverfahren.<\/p>\r\n<p>Beim sogenannten Thermodirektdruck handelt es sich um das g\u00fcnstigere Druckverfahren. Bei diesem wird eine hohe Temperatur auf ein hitzeempfindliches Material ausgewirkt, welches sich daraufhin verf\u00e4rbt. Zu den Vorteilen z\u00e4hlen die bereits erw\u00e4hnten geringeren Kosten sowie eine hohe Druckgeschwindigkeit. Ein Nachteil dieses Etikettendruckverfahrens ist die kurze Haltbarkeit, weswegen sich die Verwendungszwecke auf wenige, kurzandauernde Vorg\u00e4nge wie beispielsweise Versand und Transport beschr\u00e4nken.<\/p>\r\n<p>F\u00fcr eine l\u00e4ngere Verwendung der Etiketten, beispielsweise in der Lagerhaltung, bietet sich stattdessen das Thermotransferverfahren an. Bei dieser Art des Etikettendrucks sind Qualit\u00e4t und Best\u00e4ndigkeit der Druckerzeugnisse deutlich h\u00f6her als beim Thermodirektdruck. Im Gegensatz dazu verwendet man beim Thermotransferdruck eine Farbfolie, welche durch Hitzeeinwirkung auf das Druckmaterial \u00fcbertragen wird. Da die meisten Thermotransferdrucker auch den Thermodirektdruck beherrschen, bieten sie f\u00fcr Anwender flexiblere Verwendungsspielr\u00e4ume.<\/p>\r\n<p>Die passende Druckaufl\u00f6sung f\u00fcr den Etikettendrucker<\/p>\r\n<p>Konnte man sich auf ein Druckverfahren einigen, gilt es als N\u00e4chstes die Druckaufl\u00f6sung zu bestimmen. Als g\u00e4ngige Standards gelten 203, 300 sowie 600 dpi. Je h\u00f6her die Aufl\u00f6sung, desto detailreicher ist auch der Druck und damit auch seine Qualit\u00e4t. Abh\u00e4ngig davon m\u00fcssen auch entsprechend viele Heizelemente vorhanden sein. 203 dpi stellt die g\u00fcnstigste Option f\u00fcr den Etikettendruck dar. Diese Aufl\u00f6sung ist zwar von allen die Niedrigste, aber f\u00fcr Barcodes und Texte von bestimmten Lagerpl\u00e4tzen oder -regalen reicht sie vollkommen aus. Wird eine etwas h\u00f6here Aufl\u00f6sung ben\u00f6tigt, eignen sich 300 dpi. Damit sind auch Grafiken bis auf die Konturen genau ohne Probleme abzubilden. Sollen beispielsweise einzelne Produkte und Waren beschildert werden, bietet sich diese Aufl\u00f6sung hervorragend f\u00fcr den Etikettendruck an. F\u00fcr h\u00f6chste Qualit\u00e4tsanspr\u00fcche sowie maximale Details in Bild- oder Schriftelementen ben\u00f6tigt man 600 Hitzeelemente. Mit einer Aufl\u00f6sung von 600 dpi lassen sich selbst sehr kleine Gegenst\u00e4nde etikettieren, ohne dass ihre Lesbarkeit beeintr\u00e4chtigt wird. Diese Qualit\u00e4t hat nat\u00fcrlich ihren Preis. F\u00fcr die meisten Verwendungszwecke sind 203 und 300 dpi jedoch in aller Regel absolut ausreichend.<\/p>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-17865","lexicon-articles","type-lexicon-articles","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/epg.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/lexicon-articles\/17865","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/epg.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/lexicon-articles"}],"about":[{"href":"https:\/\/epg.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/lexicon-articles"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/epg.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=17865"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}