Lexikon
Ende des 18. Jahrhunderts bildete die Erfindung und Nutzung der Dampfmaschine den Beginn der industriellen Revolution. Sie ermöglichte mechanische Produktionsanlagen mithilfe von Wasser- und Dampfkraft zu betreiben.
Die zweite industrielle Revolution begann Anfang des 20. Jahrhunderts mit der flächendeckenden Stromversorgung. Durch die Umstellung auf Fließbandfertigung konnte die Produktion vereinfacht und der Preis für ein Auto um mehr als die Hälfte vermindert werden.
Die dritte industrielle Revolution leitete zu Beginn der siebziger Jahre die Erfindung des Computers ein, die bis in die Gegenwart andauert. Durch vermehrte Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien werden Produktionsprozesse automatisiert und optimiert.
Wesentliche Kennzeichen der vierten industriellen Revolution werden das Internet der Dinge und die intelligente Vernetzung innerhalb der Wertschöpfungskette mithilfe von cyber-physischen Systemen (CPS) sein.
Ein cyber-physisches System verknüpft reale (physische) Objekte und Prozesse mit informationsverarbeitenden (virtuellen) Objekten und Prozessen in offenen, teilweise globalen und jederzeit miteinander verbundenen Informationsnetzen.
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