Kontakt
Gartner
Reports
Colorful paint swatches in fan arrangement logo
Man interacting with holographic digital interface display.

Lexikon

Wofür steht die Abkürzung LIFO?

LIFO ist die Kurzform für „Last in – first out“. Dabei handelt es sich um eine Kommissioniermethode, bei welcher die Ware, die als letztes eingelagert wurde, als erstes ausgelagert wird. Die Einlagerung bezeichnet man als „push“, während die Auslagerung die Bezeichnung „pop“ trägt. Lagerarten, die LIFO erfordern, sind beispielsweise Blocklager oder Einfahrregallager. Vergleichen lässt sich diese Art der Lagerhaltung mit einem Geschirrstapel. Das Geschirr, welches als letztes in die Schublade geräumt wird, wird auch als erstes wieder entnommen.

Zu den Vorteilen von LIFO gehört, dass das System einfach zu implementieren ist. Betrugsmaschen im Zusammenhang mit Scheingewinnen lassen sich darüber hinaus verhindern. Das Verfahren hat aber auch seine Nachteile. Im Vergleich zu FEFO oder FIFO ist die Kommissioniermethode in bestimmten Branchen ineffektiv. Dazu zählen zum Beispiel die Pharma- und die Lebensmittelindustrie. In diesen Bereichen müssen Kühlketten und Haltbarkeitsdaten berücksichtigt werden. Da LIFO jedoch nicht in der Lage ist, Ablauffristen abzubilden, kommt das Prinzip in diesen Branchen nicht zum Einsatz. Trotzdem stellt das LIFO-Prinzip ein gängiges Verfahren in vielen Kommissionierlagern dar.

Weitere Erklärungen von Begriffen.

Logistics & Automation 2026 in Bern

Entdecken Sie neue Möglichkeiten der Automatisierung – am 28.–29. Januar am Stand C30. Noch kein Ticket? Sichern Sie sich jetzt Ihre kostenlose Freikarte.