Warum die kürzeste Route selten die beste Route ist

Eine Tour ist nicht allein deshalb optimal, weil sie die geringste Entfernung zwischen mehreren Stopps abbildet. Entscheidend ist, ob sie sich unter realen Bedingungen zuverlässig ausführen lässt und dabei Lieferzeitfenster, Fahrzeugkapazitäten, Verkehrsverläufe, Kosten, Auslastung und Nachhaltigkeitsziele sinnvoll miteinander verbindet. Moderne Tourenplanung muss diese teilweise konkurrierenden Anforderungen deshalb in ihrem Zusammenspiel bewerten. Sie berücksichtigt die voraussichtliche Verkehrslage entlang des zeitlichen Tourverlaufs, die Restriktionen für Aufträge und Fahrzeuge sowie die Auswirkungen kurzfristiger Änderungen auf die weitere Planung. Das Ergebnis sind belastbare Pläne, die nicht nur rechnerisch effizient sind, sondern auch im operativen Alltag funktionieren. Dieser Beitrag zeigt, welche Faktoren über die Qualität einer Tour entscheiden und warum die kürzeste Route dabei häufig nicht die beste ist.
No Peak Panic: Wie Lagerteams unter Druck handlungsfähig bleiben

Peak-Zeiten bringen Lager selten wegen eines einzelnen Engpasses an ihre Grenzen. Kritisch wird die Kombination aus steigender operativer Komplexität und wachsender Belastung im Team. Führungskräfte müssen schneller verstehen, warum Prozesse vom Plan abweichen, während Mitarbeitende auch bei hohem Volumen Orientierung und verwertbares Feedback benötigen. Operative KI und Gamification können genau hier ansetzen: Sie helfen, Entwicklungen früher einzuordnen, Fortschritt sichtbar zu machen und Motivation auch unter hoher Belastung zu erhalten. Das schafft eine bessere Grundlage für Entscheidungen und gibt Mitarbeitenden mehr Sicherheit im laufenden Prozess. Das Ergebnis ist ein Lagerbetrieb, der Peak-Zeiten nicht nur mit zusätzlicher Kapazität auffängt, sondern auch unter wechselnden Bedingungen handlungsfähig bleibt. Dieser Beitrag zeigt anhand eines kompakten Peak-Readiness-Checks, welche fünf Fragen Lagerverantwortliche vor der nächsten Hochsaison stellen sollten.
Voice Picking in der Lebensmittel- und Getränkelogistik: 7 Produktivitätshebel

Voice Picking kann Lebensmittel- und Getränkelager dabei unterstützen, ihre Kommissionierleistung auch unter schwierigen Rahmenbedingungen stabil zu halten. Indem Arbeitsanweisungen direkt per Sprache ausgegeben und Bestätigungen unmittelbar in den Prozess eingebunden werden, entfallen viele Unterbrechungen, die bei papier-, scanner- oder displaygestützten Verfahren zum Arbeitsalltag gehören. Gleichzeitig lassen sich neue Mitarbeitende schneller in bestehende Abläufe integrieren und auch in Kühl- oder Tiefkühlbereichen verlässliche Prozesse etablieren. Dieser Beitrag zeigt sieben konkrete Hebel, mit denen sprachgeführte Kommissionierung die Produktivität steigern kann, ohne dass Genauigkeit oder operative Flexibilität darunter leiden.
AutoStore richtig integrieren: 6 Fragen, die über skalierbares Fulfillment entscheiden

AutoStore richtig integrieren: 6 Fragen, die über skalierbares Fulfillment entscheiden
AI-Assistants für die Logistik: Wie man gewachsenes Wissen im laufenden Betrieb gezielt nutzbar macht.

In vielen Bestandsprojekten entsteht über Jahre hinweg eine zweite Ebene des Systems, die im laufenden Betrieb oft entscheidend ist, aber selten unmittelbar sichtbar bleibt: das gewachsene technische Wissen über Prozesse, Schnittstellen, Sonderlogiken und individuelle Erweiterungen. Was zu Beginn einer Implementierung noch in wenigen zentralen Unterlagen nachvollziehbar ist, verteilt sich mit jeder neuen Anforderung auf zusätzliche Dokumentationsstände, technische Ergänzungen, Schnittstellenbeschreibungen und Change Requests. Das System entwickelt sich weiter, gleichzeitig wächst die Menge an Informationen, die für spätere Bewertungen wieder in den richtigen Zusammenhang gebracht werden muss.
Gartner Magic Quadrant WMS 2026: Was „Ability to Execute“ und „Completeness of Vision“ tatsächlich aussagen

Hinweis: Die folgenden Einordnungen spiegeln unsere eigene Perspektive auf die beiden Bewertungsdimensionen wider. Sie sind keine wörtlichen Aussagen oder Bewertungen von Gartner, sondern eine Interpretation auf Basis der veröffentlichten Kriterien und unserer Markterfahrung.
Voice Picking in der Frischelogistik: 5 kritische Fragen für kalte Umgebungen

Temperaturgeführte Logistik zählt seit Jahren zu den anspruchsvollsten Disziplinen innerhalb der Intralogistik. Wo Frischeprodukte, Molkereiwaren, Obst, Gemüse oder tiefgekühlte Lebensmittel bewegt werden, greifen Prozessgeschwindigkeit, Produktsicherheit und Zeitdruck unmittelbar ineinander. Gleichzeitig steigt der wirtschaftliche Druck auf Unternehmen kontinuierlich. Energieintensive Lagerzonen, volatile Personalsituationen, eng getaktete Touren und die Erwartung an jederzeit verfügbare Waren erhöhen den Bedarf an Abläufen, die auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig funktionieren.
AI-Driven Voice Picking: Wenn Voice nicht nur führt, sondern entlastet

Supply Chain Execution wird heute weniger durch fehlende Leistung begrenzt als durch steigende Gleichzeitigkeit. Aufträge, Ressourcen, Automatisierung und Transporte wirken parallel aufeinander ein. Entscheidungen betreffen selten nur einen Prozess, sondern verändern Abläufe entlang mehrerer Stationen. Damit wächst die Komplexität operativer Steuerung spürbar.
Warum EPG AURA operative Intelligenz als KI-native Umgebung neu definiert

Supply Chain Execution wird heute weniger durch fehlende Leistung begrenzt als durch steigende Gleichzeitigkeit. Aufträge, Ressourcen, Automatisierung und Transporte wirken parallel aufeinander ein. Entscheidungen betreffen selten nur einen Prozess, sondern verändern Abläufe entlang mehrerer Stationen. Damit wächst die Komplexität operativer Steuerung spürbar.
Gamification in der Lagerlogistik: Warum Motivation ein messbarer Produktivitätsfaktor ist

Die Diskussion um Produktivität in der Lagerlogistik wird seit Jahren von Technologie bestimmt. Automatisierung, Robotik, Warehouse Management Systeme und inzwischen auch künstliche Intelligenz gelten als zentrale Stellhebel, um den Durchsatz zu erhöhen, Fehler zu reduzieren und Kosten zu kontrollieren. Diese Perspektive ist nachvollziehbar, greift jedoch zu kurz.
Starke Lieferkette, starke Zukunft: 7 Schritte zur Resilienz

Lieferketten bewegen sich heute in einem Umfeld, das sich schneller verändert als je zuvor. Prozesse sind eng miteinander verzahnt, digital gesteuert und auf hohe Schlagzahl ausgelegt. Dadurch reicht oft schon ein kleines Ereignis, um den gesamten Ablauf ins Wanken zu bringen. Ein Förderband steht für kurze Zeit still und erzeugt Rückstaus bis tief in den Warenausgang. Eine Schicht mit vielen neuen Aushilfen sorgt für mehr Fehler, statt die Leistung zu erhöhen. Ein verspäteter Lkw bringt die Rampe durcheinander und zieht den Rest des Tages unnötig in die Länge.
Next Level Warehouse Management: Worauf es 2026 wirklich ankommt

2026 steht die Lagerlogistik erneut unter Druck. Lieferketten bleiben volatil, Personal ist knapp, Kunden erwarten Geschwindigkeit und Transparenz. Gleichzeitig steigt der Automatisierungsgrad in Rekordtempo, vom autonomen Transportfahrzeug bis zur KI-gestützten Prozessoptimierung.
Die Integrierte Supply Chain: Das Fundament einer widerstandsfähigen und zukunftssicheren Logistik

Die Supply Chain ist das Herzstück der modernen Wertschöpfung. In einem zunehmend unvorhersehbaren Markt genügt es jedoch nicht mehr, die Abläufe stabil zu halten. Unternehmen benötigen einen integrierten Ansatz, der Menschen, Prozesse und Technologien miteinander verbindet. Nur so bleiben sie widerstandsfähig, anpassungsfähig und zukunftssicher.
KI und Logistik: It’s a match

Fragt man Apples Sprachassistentin Siri, ob sie eine künstliche Intelligenz (KI) ist, antwortet sie: „Ich bestehe aus Speicher, Silizium und meinen Überzeugungen“. So richtig mit der Wahrheit rausrücken will Siri also nicht. Dabei ist es kein Geheimnis, dass sprachgesteuerte Digitalassistenten selbstlernende, künstliche Intelligenzen sind. Im Consumer-Bereich ist KI also längst etabliert. Jetzt hält die Technologie auch Einzug ins Lager – und optimiert die Logistik. Doch bei vielen Unternehmen ergeben sich beim Thema künstliche Intelligenz noch viele offene Fragen: In welchen Bereichen lohnt sich der Einsatz von KI heute schon? Welche Basis muss ich in meinem Unternehmen überhaupt schaffen? Und nicht zuletzt die Frage: Welchen konkreten Nutzen bringt KI in der Logistik?
Supply-Chain-Execution-Suite: das ERP für die Logistik

Jedes Unternehmen, das für die Verwaltung seiner Logistik eine passende Software sucht, muss die Frage nach den eigenen Anforderungen beantworten. Je nach Komplexität der Aufgaben empfehlen sich unterschiedliche Systeme. Neben der Erweiterung des vorhandenen ERP-Systems um ein Logistikmodul ist die Implementierung eines eigenständigen Lagerverwaltungssystems ein beliebter Weg zur Verbesserung der logistischen Leistungsfähigkeit. In Zeiten des stetig steigenden Drucks auf die Logistik von Unternehmen reicht eine Betrachtung der separaten Prozesse innerhalb des Lagers allerdings nicht mehr aus. Eine dritte Lösung spielt deshalb eine immer größere Rolle: sogenannte Supply-Chain-Execution-Suites (SES) – ganzheitliche Systeme zur Steuerung und Optimierung der gesamten Logistik, wie beispielsweise LFS von Ehrhardt Partner Group (EPG).
Kognitive Systeme: Die nächste Entwicklungsstufe der Logistik

Die Digitalisierung und die Vernetzung logistischer Prozesse sind längst keine neuen Themen mehr. Und die Entwicklung geht unaufhörlich weiter: Kognitive Systeme besitzen die Fähigkeit, zu lernen, Muster zu erkennen und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten. Aufgrund dessen sind sie in der Lage, die Mitarbeiter im Lager bei Entscheidungen zu unterstützen oder sie bereits im Vorfeld auf wahrscheinlich eintretende Ereignisse hinzuweisen. Fähigkeiten, von denen künftig insbesondere die Logistikbranche profitieren kann. Bis der Einsatz selbstlernender Systeme in den Lägern Realität wird, ist es jedoch noch ein langer Weg. Zwar haben viele Unternehmen die Notwendigkeit erkannt, Prozesse und Technologien miteinander zu verbinden, um zukunfts- und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Umsetzung geht aber nur schleppend voran.
Cloud Computing Lösungen in der Logistik

Eines ist allgegenwärtig: Die Anforderungen an die Logistik steigen weltweit. Kunden fordern immer schnellere und flexiblere Lieferungen. Und wie reagieren Logistiker? Sie vernetzen ihre Supply Chain und suchen nach der Nadel im Heuhaufen, wenn es um die Optimierung ihrer Lieferkette geht. Um die dabei entstehende Datenflut zu bewältigen, setzen viele Unternehmen auf das Outsourcing ihrer IT-Leistungen. Doch worauf sollten Unternehmen bei der Auswahl ihres Cloud-Anbieters achten? Und wann sind die sensiblen Daten in der digitalen Wolke wirklich sicher?
Logistik ohne Risiken und Nebenwirkungen

Die europäische Pharmarichtlinie EU/2011/62 erschwert künftig Medikamentenfälschungen, stellt Pharmaproduzenten und Logistikdienstleister aber auch vor große Herausforderungen. Während die Hersteller ihre Fertigungsverfahren seit dem 9. Februar 2019 – an diesem Tag trat die Richtlinie in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union in Kraft – an die neuen Vorschriften anpassen mussten, sind die Lieferanten der Pharmabranche dazu aufgefordert, die Abläufe im Lager entsprechend umzustellen. Dazu zählt auch der Einsatz eines Lagerverwaltungssystems, das nicht nur die bisherigen branchenspezifischen Anforderungen, sondern darüber hinaus die in der Fälschungsrichtlinie enthaltenen Vorgaben erfüllt.
Potenziale entfalten mit transparentem Workforce Management

Effizientes Workforce Management ist in der Logistik unverzichtbar, um zunehmend komplexe Anforderungen bei gleichzeitig steigendem Kostendruck zu bewältigen. Bedarfsorientierte Personaleinsatzplanung gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung. Gerade in Bereichen wie der Lagerlogistik, die nach wie vor stark arbeitsintensiv sind, steigt die Nachfrage nach softwaregestützten Lösungen für die bedarfsorientierte Planung, Steuerung und Optimierung des Personaleinsatzes. Auch die Fressnapf-Gruppe bildet hier keine Ausnahme: Um die Belegschaft aus 15 Abteilungen in drei Logistikzentren möglichst effizient einzusetzen, testet der europäische Marktführer für Heimtierbedarf die Workforce-Management-Software LFS.wfm von EPG.
Logistik 4.0 – smart, vernetzt, digitalisiert.

Industrie 4.0, Internet der Dinge und Big Data: alles Themen, die vor allem in der Logistik längst mehr sind als nur Megatrends. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette vernetzen Unternehmen ihre Anlagen und Systeme. Vom Lieferanten über den Logistikdienstleister bis hin zum Transportunternehmen – alle Prozesse der Lieferkette sind verzahnt und werden permanent überwacht. Und das erzeugt Daten: Auf 44 Billionen Gigabyte wird das weltweite Datenvolumen nach neuesten Berechnungen bis 2020 ansteigen. Das ist das Zehnfache im Vergleich zu heute. Daten sind somit zu einer wichtigen Währung der Branche geworden: Nur, wenn Unternehmen diese effizient für sich nutzbar machen und beispielsweise zur Optimierung ihrer Prozesse einsetzen, werden sie langfristig am Markt erfolgreich sein. International sind smarte Logistiklösungen schon akzeptiert und im Dauereinsatz. Wer sich von den aktuell noch bestehenden Unsicherheiten dieser Entwicklungen abschrecken lässt, wird früher oder später vom globalen Wettbewerb überholt.
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