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Faire Kostenallokation

Einführung einer weltweit einzigartigen Fähigkeit

Neuüberdenkung der Kostenverteilung in der Logistik

Die genaue Zuordnung von Kosten in der Logistik ist seit langem eine Herausforderung. Traditionelle Methoden der Kostenverteilung basieren auf Schätzungen anstatt auf präzisen Berechnungen, was zu ineffizienzen, fehlerhaft verteilten Ausgaben und einem unklaren Verständnis der Ressourcennutzung führt. Das Ergebnis ist ein Ungleichgewicht – manche Sendungen wird ein übermäßiger Aufwand zugewiesen, während bei anderen Lieferungen der operative Aufwand unterschätzt wird, was zu Ungenauigkeiten führt, die sich entlang der Lieferketten auswirken.

EPG’s Greenplan führt die faire Kostenallokation ein, einen weltweit einzigartigen Algorithmus, der in Zusammenarbeit mit diskreten Mathematikern der Universität Bonn entwickelt wurde. Diese bahnbrechende Berechnung ist die erste ihrer Art weltweit, die in der Lage ist, die finanziellen und ökologischen Kosten jeder Sendung präzise zu berechnen – und damit eine verbesserte Finanzplanung, intelligentere Sendungszuweisungen sowie eine gesteigerte operative Effizienz zu gewährleisten.

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Traditionelle Strategien zur Kostenschätzung reichen nicht aus. Die meisten Logistikanbieter verteilen Kosten auf Basis historischer Daten oder grober Schätzungen. Allerdings tragen nicht alle Sendungen dieselbe Kostenlast, und das Nichtbeachten dieser Unterschiede führt zu aufgeblähten Betriebsausgaben und Ungleichheiten bei der Kostenzuordnung.

Die Lieferkosten sind nicht einheitlich. Eine Sendung, die einen Expressversand an einen abgelegenen Ort erfordert, verursacht deutlich höhere Kosten als eine Lieferung über eine kurze Strecke mit flexiblen Zeitplänen. Ohne präzise Kostenverteilung fällt es Logistikanbietern schwer, die Kosten fair auf alle Sendungen zu verteilen.

Color-coded map on laptop screen

Doch wirtschaftliche Kosten sind längst nicht mehr die einzigen, die zählen – Unternehmen müssen auch die Umweltauswirkungen ihrer Lieferungen berücksichtigen. Angesichts zunehmender regulatorischer und unternehmerischer Fokussierung auf Nachhaltigkeit müssen Unternehmen die CO₂-Emissionen pro Sendung genau messen und verteilen. Traditionelle Modelle berücksichtigen nicht die individuellen Umweltauswirkungen einzelner Lieferungen, was die effektive Nachverfolgung und Berichterstattung von Emissionen erschwert.

Digital map with colorful data points on laptop

Unsere faire Kostenallokation nimmt dem Rätselraten bei der Kostenzuordnung ein Ende, indem es fortschrittliche mathematische Modellierung in Logistikprozesse integriert. Es stellt sicher, dass jeder Sendung ein fairer und transparenter Anteil der gesamten Lieferkosten, sowohl finanziell als auch ökologisch, zugewiesen wird.

Key Features und Vorteile

➔ Präzise Berechnung der finanziellen Kosten

Der Algorithmus bewertet den Ressourcenverbrauch jeder Sendung, wobei Entfernung, Dringlichkeit, Lieferdichte und andere betriebliche Einschränkungen berücksichtigt werden. Das Ergebnis sind Kostenverteilungen, die die tatsächlichen Ausgaben und nicht bloße Schätzungen widerspiegeln.

➔ Reduzierung von Strafgebühren bei Verspätungen und Ausfällen

Durch die Einbeziehung der Kostenzuordnung im Kontext der Priorisierung von Sendungen minimiert Greenplan Strafgebühren im Zusammenhang mit verspäteten oder nicht ausgeführten Lieferungen. Das System identifiziert, welche Sendungen mit dem geringsten betrieblichen Einfluss angepasst werden können.

➔ Tracking und Zuordnung von CO₂-Emissionen

Neben den finanziellen Kosten wird auch der Umwelteinfluss berechnet, sodass Logistikanbieter die Emissionen jeder Sendung verfolgen und verantwortungsvoll zuordnen können. Dies ist besonders wertvoll für Unternehmen, die auf Nachhaltigkeitsziele, CO₂-Obergrenzen und transparente Berichterstattung setzen.

Wie das „Happy Nucleolus“ Modell Fairness sicherstellt

Der Kern der fairen Kostenallokation basiert auf dem „Happy Nucleolus“ Modell, einem Konzept aus der kooperativen Spieltheorie, das darauf ausgelegt ist, eine faire Kostenaufteilung zu gewährleisten. Entwickelt von Prof. Dr. Jens Vygen und seinem Team an der Universität Bonn, stellt dieser Ansatz sicher, dass keine Gruppe von Sendungen in einem Kostenaufteilungsszenario überproportional belastet wird.

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Der Algorithmus vergleicht die Servicekosten für verschiedene Sendungsgruppen:

•   wenn die Kosten einer Sendung im zugewiesenen Netzwerk niedriger sind, als wenn sie einzeln geliefert würde, profitiert sie vom Netzwerk und bleibt „happy“.

•   wenn die Kostenbelastung einer Sendung unverhältnismäßig hoch ist, verteilt der Algorithmus die Kosten neu, um Fairness zu gewährleisten.

Diese Methode verhindert Quersubventionierung und stellt sicher, dass jede Sendung basierend auf ihrem tatsächlichen Einfluss auf das Netzwerk fair bepreist wird.

Greenplan

Wer profitiert von der fairen Kostenzuordnung?

Third-Party Logistics (3PL) Providers – Drittlogistiker (3PL-Anbieter) sorgen für eine transparente, faire Kostenteilung unter den Kunden und reduzieren dabei Ineffizienzen in der Netzwerkplanung.

Retail and E-Commerce – Einzelhandel und E-Commerce verbessern ihre Preismodelle und steigern die Effizienz der letzten Meile, indem sie Versandkosten an den tatsächlichen Ressourceneinsatz koppeln.

Post and Parcel Operators – Post- und Paketdienstleister optimieren die Zuweisung von Paketen über mehrere Netzwerke, senken Kosten und halten gleichzeitig das Serviceniveau aufrecht.

Intelligentere, transparentere und nachhaltigere Logistik

Die faire Kostenzuordnung wird bereits von Greenplan-Kunden eingesetzt – die Ergebnisse sprechen für sich: verbesserte Kostentransparenz, optimierte Sendungszuweisungen und nachhaltigere Logistikprozesse.

Um mehr darüber zu erfahren, wie die faire Kostenzuordnung die weltweite Zustellung transformiert, kontaktieren Sie uns noch heute.

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